Ersatz Hauswasserzähler

Leitungsersatz Oberdorf, Phase 2 (2018 - 2021)

Ortsplanung, Teilrevision ab 2018


 

Ersatz Hauswasserzähler

Die Gemeinde stellt, gestützt auf das Wasserversorgungsreglement, den Verbrauch der gelieferten Wassermenge mit Wasseruhren fest. Diese Wasseruhren sind geeichte und plombierte Apparate zum Messen des Wasserverbrauches. Sie werden ausschliesslich von konzessionierten Sanitärfirmen im Auftrag und zu Lasten der Gemeinde in den Liegenschaften installiert. Sie bleiben im Eigentum der Gemeinde.
Die Lebenserwartung einer Wasseruhr liegt gemäss Erfahrungswerten bei ca. 15 Jahren. Überalterte Hauswasserzähler messen immer weniger genau. Im Zusammenhang mit den Bauarbeiten Oberdorf wurde festgestellt, dass diverse Wasseruhren älter als 60 Jahre sind. Das heisst, die durchschnittliche Lebensdauer ist bereits um das Vierfache überschritten.

Anlässlich der Urnenabstimmung vom 17. Januar 2021 wurde ein Kredit für den Ersatz der überalteten Hauswasserzähler genehmigt.

Die Tiefbaukommission hat das Projekt nun gestartet. Die Arbeiten wurden vom Gemeinderat an die Firma Schwab Heizung Sanitär in Kerzers vergeben. Der Ersatz der ersten Wasserzähler findet 2021 zwischen Mai und Oktober statt.
Die Eigentümer werden direkt durch die Firma Schwab kontaktiert, um einen Termin zu vereinbaren.

 


Leitungsersatz Oberdorf, Phase 2 (2018 - 2021)

Ein grosser Teil des Wasserversorgungsnetzes der Gemeinde ist über 90 Jahre alt und Leitungsbrüche verursachen hohe Reparaturkosten. Bereits 2014 wurden im oberen Teil des Oberdorfs im Zusammenhang mit den Bauarbeiten der WAGROM die Wasserleitung der Gemeinde ersetzt, sowie eine neue Regenabwasserleitung erstellt. Die BKW hat von ihrer Seite in diesem Bereich Kabelschutzrohre für den zukünftigen Ersatz der Freileitungen eingelegt.

Für 2018/2019 ist die Weiterführung des Projekts Richtung Unterdorf geplant. Mit der Sanierung der Trinkwasserversorgung soll auch das Trennsystem der Kanalisation erweitert werden. Dazu ist eine neue Regenabwasserleitung vorgesehen. Heute kommt es aus der Mischabwasserleitung zu Rückstau in private Liegenschaften. Das Gebiet Hubel ist bereits im Trennsystem erschlossen, jedoch sind Regen- und Schmutzabwasser bei der Gemeindeverwaltung vermischt an die Mischabwasserkanalisation zusammengeschlossen.

Gemeinsam mit dem Ersatz der Trink- und Regenabwasserleitung sind folgende weitere Arbeiten geplant:
-          Ersatz der alten Hydranten
-          Anpassen resp. Ersatz von Hausanschlüssen Trinkwasser
-          Bau eines neuen Trassees für die öffentliche Beleuchtung
-          Stellen von neuen Kandelaber und Ersatz der alten Strassenlampen im Projektperimeter
-          Neues Leitungstrassee BKW (Mittel- und Niederspannung), Ersatz für Freileitungen.
            Diese Arbeiten werden von der BKW ausgelöst und finanziert
-          Neuer Deckbelag auf ganzer Strassenbreite

 

Übersicht Bauprojekt Oberdorf 2. Etappe

 


Ortsplanung, Teilrevision ab 2018

Die heute gültige baurechtliche Grundordnung von Wileroltigen wurde 1979 durch das Stimmvolk beschlossen und 1980 durch den Kanton genehmigt. Die Bedürfnisse der Gesellschaft, der Wirtschaft und der Umwelt, aber auch die Anforderungen an die übergeordneten gesetzlichen Rahmenbedingungen von Bund und Kanton haben sich seither stark verändert. Auch die Gemeinde Wileroltigen muss diesen Veränderungen Rechnung tragen. Aufgrund der übergeordneten Gesetzgebung war von Vornherein klar, dass keine Neueinzonungen von unüberbauten Flächen vorgenommen werden konnten. Die bestehenden Baulandreserven im Dorf übersteigen bereits heute das vom Kanton Bern für die Gemeinde Wileroltigen zugestandene Baulandkontingent.

Daher war der ursprüngliche Auftrag der Teilrevision der Ortsplanung lediglich die Anpassung der Ortsplanung an die neue Gesetzgebung. Dies beinhaltete die Anpassung des Baureglements an die neuen Begriffe und Messweisen gemäss der entsprechenden Bauverordnung. Zudem mussten Gewässerräume gemäss der Gewässerschutzverordnung ausgeschieden und der Zonenplan Naturgefahren erarbeitet werden.

Bisheriger Planungsablauf

ISOS – Bundesinventar der schützenwerten Ortsbilder der Schweiz

Das ISOS beurteilt Ortsbilder nach einem schweizweit einheitlichen Massstab und bezeichnet die wertvollsten Siedlungen des Landes. Es ist eine wichtige Planungsgrundlage für Bund, Kantone und Gemeinden und sichert eine hochwertige Siedlungsentwicklung.
Der Kanton verlangte im Rahmen der Vorprüfung, die Anforderungen des ISOS in der Ortsplanung von Wileroltigen umzusetzen (Auszug ISOS für Wileroltigen).

Viele weitere Informationen zum ISOS finden Sie unter: www.bak.admin.ch/bak/de/home/baukultur/isos-und-ortsbildschutz.html